Geschichte
Geschichte

Geschichte

Seit 100 Jahren im Dienste der Arzneimittelversorgung

Am 12. Mai 1916 wird die Herba als Genossenschaft von Apothekern für Apotheker in Wien gegründet. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft findet im Jahr 1923 statt.

Im Laufe der Jahre wächst die Herba durch diverse Beteiligungen und Erwerbe. Ab 1950 beginnt die Ausweitung auf ganz Österreich und die Gründung weiterer Niederlassungen.

1997 entsteht durch die Verschmelzung von Herba, Chemosan und Pharmazent die Herba Chemosan Apotheker-AG. 1998 entsteht das Tochterunternehmen Sanova durch die Verschmelzung von Salus Braumapharm und Schoeller-Pharma.

Herba Chemosan ist ein Unternehmen von McKesson Europe. McKesson Europe ist Teil der McKesson Corporation und mit starken Marken in 13 Ländern Europas aktiv. Die McKesson Corporation, derzeit auf Rang 7 der Fortune 500, ist weltweit führend bei Supply-Chain-Management-Lösungen für das Gesundheitswesen, als Apothekenbetreiber sowie bei Gesundheitstechnologien, Onkologie- und Spezialtherapien. 

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Die Gründungsjahre

Gründung und Aufbau

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Am 12. Mai 1916 findet die Gründungsversammlung der Herba, einer Genossenschaft von Apothekern für Apotheker statt. Die Geldentwertung und die Notwendigkeit der Verbreiterung der finanziellen Basis für den expandierenden Betrieb sind die Gründe für die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft am 22. März 1923.

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Die Dreißiger Jahre

Kriegszeit

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Die Satzung wird dem deutschen Aktienrecht 1938 angepasst. Die Aktien der Gesellschaft werden von Inhaberaktien auf Namensaktien umgewandelt. Die Übertragung der Aktien ist bis heute an die Zustimmung der Gesellschaft gebunden.

1940 erfolgt der Einstieg in das Hospitalgeschäft mit dem Erwerb der "Österreichischen Heilmittelstelle".

Der Geschäftsumfang hat sich auch im dritten Kriegsjahr 1941 vergrößert. Alle wichtigen Arzneimittel, von denen man weiß, dass sie knapp werden können, werden zu Beginn des Krieges bewirtschaftet. Im selben Jahr kommt es zum Erwerb der Salus AG. 1942 umfasst die Bewirtschaftung rund 60 Arzneimittel.

1943 erwirbt die Herba die Firma EGWA, Einkaufsgenossenschaft Württembergischer Apotheker in Eßlingen am Neckar. Sie wird als Herba Eßlingen geführt. Mit Kriegsende gehen sowohl die Herba Brünn als auch die Herba Eßlingen wieder verloren. Der Fuhrpark besteht zu Kriegsende aus 15 Fahrzeugen.

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Die Vierziger Jahre

Wiederaufbau

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Rohstoffe und auch Fertigwaren aus dem Ausland sind äußerst schwierig zu beschaffen. Besonders betroffen ist Wien, wo es zu Engpässen in der Arzneimittelversorgung kommt. Die Niederlassungen in den Bundesländern können sich durch Zuteilung aus Heeresbeständen oder durch die Besatzungskräftehilfen gerade so über Wasser halten.

Um den dringenden Mangel an Heilpflanzen einigermaßen ausgleichen zu können, werden 1947 das Gut Mauring, bei Kitzbühel, und eine Liegenschaft in Hötting bei Innsbruck auf zehn Jahre gepachtet.

Durch die Freigabe beschlagnahmter Bestände von Arznei- und Dentalwaren bzw. Verbandstoffen der deutschen Wehrmacht an den Staat Österreich verbessert sich 1947 der Arzneimittelmarkt langsam.

1948 wird erstmals wieder Gewinn erzielt. Nach der Erholung von den Kriegsgeschehnissen erfolgt der weitere Ausbau in den Bundesländern.
1950 erfolgt eine Beteiligung an Paul Hauser in Kärnten. 1953 wird die Filiale in Dornbirn gegründet.

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Die Sechziger Jahre

Technik im Vormarsch

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1964 werden die ersten Vorkehrungen zur Einführung einer Lochkartenfakturierung getroffen. 1969 wird in der Herba Wien 9 die erste elektronische Anlage eingerichtet. Die Ware wird nun nicht mehr alphabetisch, sondern nach Gängigkeit geordnet.

Die EDV wird weiter ausgebaut und nun auch für Apothekeninventuren, Einkaufsauswertung und Lieferanteninformationen verwendet. Wichtigstes Ziel ist aber die Lagerbewirtschaftung, die 1970 mit Hilfe der Minikarte realisiert wurde.

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Die Siebziger Jahre

Computer und Logistik

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Die Abteilung APODAT wird gegründet. Das automatische Bestellwesen wird geboren. 1978 wird der erste Apothekencomputer in Österreich probeweise installiert.

Es kommt zur Einführung der "legendären" Apothekenterminals APODAT 01. Damit können Minikarten automatisch gelesen werden. 1979 läuft der Betrieb in Graz als erster österreichischer Großhandelsbetrieb mit elektronisch gesteuertem Warenfluss.

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Die Achtziger Jahre

Technologieausbau

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In den Achziger Jahren wurde eine Diversifikation in Richtung EDV eingeleitet. Mit APODAT waren die ersten Schritte zur Computerunterstützung der Apotheke getan.

1983 wird der neue Betrieb Herba Wien 9 fertiggestellt. Nach einer bestehenden Verbindung zur Medata Deutschland wurde 1986 in Wien die Medata GmbH gegründet. Mit ihr werden Dienstleistungen für elektronische Informationsverarbeitung angeboten.

Unter dem Namen C.A.M.P entsteht das erste österreichische Ausweichrechenzentrum. Mit dem Einsatz des ersten Kommissionierautomaten im Wiener Betrieb wird die Automatisierung eingeleitet. Die Errichtung von Krisenbevorratungslagern nimmt konkrete Formen an.

1984 beteiligt sich Herba an der Schoeller Pharma.

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Die Neunziger Jahre

Das Jahrzehnt der Verschmelzungen

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Anfang der 90er Jahre kommt es zur Verschmelzung von Salus und Braumapharm (1991), welcher 1996 die Verschmelzung von Paul Hauser in Kärnten mit der Herba folgt.

1997 kommt es zu einer verschmelzenden Umwandlung von Herba, Chemosan und Pharmazent zur heutigen Herba Chemosan Apotheker-AG.

1998 verschmelzen Salus Braumapharm und Schoeller Pharma zur Sanova Pharma GesmbH.

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ab dem Jahr 2000

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Herba Chemosan wird Teil der McKesson Europe AG (vormals Celesio AG), dem führenden europäischen Pharmagroßhandel. Den hohen Qualitätsansprüchen der Pharmazie verpflichtet, gewährleistet das Unternehmen heute mit dem größten Sortiment im Land die flächendeckende und sichere Verteilung von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten.

Über 1.100 Apotheken werden täglich mit Ware, Information und Dienstleistungen serviciert. Neben der öffentlichen Apotheke sind Drogerien, Hausapotheken führende Ärzte und Hospitäler weitere wichtige Kunden der Herba Chemosan Gruppe.

Für die Pharmaindustrie werden im Vertretungsgeschäft Logistik- und Marketingleistungen angeboten und ausgeführt.

2010 erhält Herba Chemosan das Zertifikat „Leitbetriebe Österreich“, 2018 das ISO-Zertifikat EN 9001:2015.